Medienkonzept

Die Schulen sind angehalten bis Ende des Schuljahres 2018/2019 ein eigenes Medienkonzept zu erstellen. (siehe KMS Schreiben vom 05.07.2017: I.6-BS1356.3/11/1)

Ein Medienkonzept setzt sich aus drei Elementen zusammen, wobei sich diese ergänzen müssen:

  1. Mediencurriculum
  2. Fortbildungsplan
  3. Ausstattungsplan

Der zentrale pädagogische Schwerpunkt des Medienkonzeptes ist dabei das Mediencurriculum. Hier sollen verbindliche Vorgaben für die Unterrichtsarbeit in den verschiedenen Fächern geschrieben werden. Inhaltlich orientiert sich das Mediencurriculum am Kompetenzrahmen zur Medienbilung an bayerischen Schulen. Entsprechende Fortbildungen müssen diese Vorhaben unterstützen. Aus diesen Überlegungen heraus ergeben sich Anforderungen an den Ausstattungsplan. Detailiierte Informationen: https://www.mebis.bayern.de/infoportal/konzepte/erstellung-von-medienkonzepten-an-bayerischen-schulen/

Kompetenzrahmen zur Medienbildung an bayerischen Schulen:

STAATSINSTITUT FÜR SCHULQUALITÄT
UND BILDUNGSFORSCHUNG
MÜNCHEN

1. Basiskompetenzen
1.1 Medienangebote und Informatiksysteme (Hardware-, Software und/oder Netzwerkkomponenten) sach- und zielorientiert handhaben
1.2 Funktionsweisen und grundlegende Prinzipien von Medienangeboten und Informatiksystemen durch-dringen und zur Bewältigung neuer Herausforderungen einsetzen
1.3 Probleme insbesondere in Medienangeboten und Informatiksystemen identifizieren und auch mit Hilfe von Algorithmen lösen
1.4 Eigene Kompetenzen im Umgang mit Medienangeboten und Informatiksystemen zur Optimierung entwickeln

2. Suchen und Verarbeiten
2.1 Aufgabenstellungen klären, Informationsbedarfe ableiten und Suchstrategien entwickeln
2.2 Mediale Informationsquellen begründet auswählen und gezielt Inhalte entnehmen
2.3 Daten und Informationen analysieren, vergleichen, interpretieren und kritisch bewerten
2.4 Daten und Informationen zielorientiert speichern, zusammenfassen, strukturieren, modellieren und aufbereiten

3. Kommunizieren und Kooperieren
3.1 Mit Hilfe von Medien situations- und adressatengerecht interagieren
3.2 Analoge und digitale Werkzeuge zur effektiven Gestaltung kollaborativer als auch individueller Lernpro-zesse verwenden und Resultate mit anderen teilen
3.3 Medien zur gleichberechtigten Teilhabe an der Gesellschaft aktiv und selbstbestimmt nutzen
3.4 Umgangsregeln, ethisch-moralische Prinzipien sowie Persönlichkeitsrechte bei digitaler Interaktion und Kooperation berücksichtigen

4. Produzieren und Präsentieren
4.1 Werkzeuge zur Realisierung verschiedener Medienprodukte auswählen und zielgerichtet einsetzen
4.2 Medienprodukte unter Berücksichtigung formaler und ästhetischer Gestaltungskriterien und Wirkungs-absichten erstellen
4.3 Arbeitsergebnisse unter Einsatz adäquater Präsentationstechniken und medialer Werkzeuge sach- und adressatenbezogen darbieten
4.4 Publikationswege erschließen, Medienprodukte unter Wahrung von Persönlichkeits- und Urheberrecht erstellen und veröffentlichen

5. Analysieren und Reflektieren
5.1 Inhalte, Gestaltungsmittel, Strukturen und Wirkungsweisen von Medienangeboten und Informatiksyste-men analysieren und bewerten
5.2 Interessengeleitete Setzung und Verbreitung medialer Inhalte erkennen und Einfluss der Medien auf Wertvorstellungen, Rollen- und Weltbilder sowie Handlungsweisen hinterfragen
5.3 Bedeutung der Medien und digitaler Technologien für die Wirtschaft, Berufs- und Arbeitswelt reflektieren
5.4 Potenziale und Risiken der Digitalisierung und des Mediengebrauchs für das Individuum und die Ge-sellschaft beurteilen

Quelle: https://www.mebis.bayern.de/infoportal/konzepte/kompetenzrahmen/, download 10.09.2017

 

Förderrichtlinien Stand: 11.07.2018

https://www.verkuendung-bayern.de/files/kwmbl/2018/08/kwmbl-2018-08.pdf#page=22

Kurzform:

http://kurzelinks.de/foerderrichtlinie